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Schulentwicklung ist ein Prozess, bei dem sich eine Schule – auf Basis selbst gesetzter Ziele – systematisch und mit Blick auf die eigene Arbeit weiterentwickelt. Das betrifft den Unterricht genauso wie die Organisation und das Miteinander im Kollegium.
Schulentwicklung ist immer langfristig angelegt. Wer heute eine Maßnahme einführt, sieht deren Wirkung meist erst in Monaten oder Jahren. Deshalb braucht es Geduld, einen klaren Plan und regelmäßige Überprüfung.
ℹ️ Schulentwicklung muss nicht „den großen Wurf“ bedeuten. Sie kann mit kleinen Teilprojekten beginnen. Das Wichtigste ist: anzufangen.
Der Erziehungswissenschaftler Hans-Günter Rolff beschreibt Schulentwicklung als Zusammenspiel aus drei Bereichen:
Schulprogramm, Leitbild, Steuergruppen, Beteiligungsstrukturen für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern.
Methodenvielfalt, fächerübergreifendes Lernen, Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler, außerschulische Lernorte.
Fortbildungen, Teamarbeit in Jahrgangsteams, kollegiale Unterrichtsbesuche, Vernetzung mit anderen Schulen.
Alle drei Bereiche hängen zusammen. Wer nur an einem zieht, wird wenig bewegen.
Nur wenn alle mitgemacht haben, tragen alle das Ergebnis mit.